Steuerspirale
Jedes Jahr - meist Ende des Sommers - erscheint die "Steuerspirale". Es ist eine Grafik, die die Einnahmen aus den wichtigsten Steuerarten darstellt.
aus: NWB 2011 Heft Nr. 30 vom 25.07.2011 Seite 2531 © dpa Picture-Alliance GmbH
Rund 531 Milliarden Euro Steuern haben Bund, Länder und Gemeinden im Jahr 2010
eingenommen.
Im Vergleich zu 2009 sind dies 7 Mrd. Euro mehr. Der Wirtschaft geht es offenbar wieder besser.
Mit 180 Milliarden Euro (Vorjahr: 177 Mrd.Euro) war die Umsatzsteuer (umgangssprachlich Mehrwertsteuer) wie in allen Jahren davor die größte Steuereinnahmequelle.
An zweiter Stelle - ebenfalls wie in Vorjahren - steht die Lohnsteuer mit rund 128 Milliarden Euro (Vorjahr: rund 135 Mrd. Euro). Die Lohnsteuer ist allerdings keine eigenständige Steuer, sondern nur eine besondere Erhebungsform der Einkommensteuer. Zusammengerechnet bringen es beide Steuern auf immerhin 159 Milliarden Euro (Vorjahr: rund 161 Mrd. Euro)
An dritter Stelle - wie ebenfalls schon im Vorjahr - mit knapp 40 Milliarden Euro (Vorjahr: 40 Mrd. Euro) die Energiesteuer.
Weit weniger
lukrativ waren die Steuern am unteren Ende der Steuerspirale mit Einnahmen von jeweils unter
300 Millionen Euro wie beispielsweise die Hundesteuer, die Zweitwohnungssteuer usw.
Die sieben wichtigsten Steuerarten bringen es auf insgesamt rund 441 Milliarden Euro (Vorjahr: 424 Mrd. Euro) an Einnahmen, was einem Anteil von rund 83% (Vorjahr: 81%) der gesamten Steuereinnahmen entspricht.
